Eintrag #0025 - Montag, 14. September 2009
Der Träumende sieht die Welt, der Wachende kontrolliert sie
Nur in Hollywoods schlechtesten Beispielen für einfallslose Schaffensfreude entspinnen sich bombastische Handlungsbögen aus lächerlichen Grundzutaten. Das dachte ich jedenfalls immer. Beim Gedanken an den Tag der größten Antiterrorwerbekampagne geisterte der Hollywood-Vergleich omnipräsent durch das Gezwitscher der damaligen Kommentare. Und ich denke mir mit jedem Tag, der seitdem vergeht, immer öfter wie unglaublich lächerlich doch die gesamte Inszenierung war. Wenn vielleicht auch ein sogenannt "seriöser" Nachplapperer des offiziellen Kanons mit dem Verweis auf die Lächerlichkeit so manch anderer alltäglicher Ereignisse und die Lächerlichkeit des Lebens schlechthin aufschlagen würde – mich läßt das Gefühl nicht los, dass hier eigentlich sehr leicht und ohne viel Überlegen zu erkennen ist wo die Komödie spielt.
Als vor kurzem zwei Tanklastwagen in Afghanistan gekapert und mutmßlich als Bombe gegen deutsche Stellungen geführt werden sollten, da ging im Folgenden ein Aufschrei durch die Welt. Der Deutsche hat gewagt das zu tun, was er allen anderen schon so lange vorwirft. Er hat ungewohnt unbürokratisch schnell reagiert und dabei dummerweise fast 100 Zivilisten zerbombt. Ich lernte, dass man nicht nur zwischen Taliban und Zivilist unterscheiden muss, sondern auch, dass ein Krieg nur dann ein Krieg ist, wenn er gegen ein Land und dessen Armee nicht aber gegen eine Organisation geführt wird. Nachdem sich alles schon wieder langsam zu setzen begann und ich in den folgenden Tagen wieder einmal das übliche, endlose Gezwitscher aufnehmen konnte, dachte ich an den Auslöser all dieser Dinge. Ich wurde mir bewußt, dass der gesamte Handlungsbogen, der die Welt in Afghanistan und Irak zu unzähligen Bauernopfern getrieben hatte, in jedem Baumarkt oder Bastelshop zu finden ist. Denn der Auslöser all dieser Dinge ist nichts anderes als ein einfaches Teppichmesser. Dies soll nach der Darstellung der "Untersuchungskommission" als Waffe gegen die Besatzungen der Flugzeuge genutzt worden sein, die dann aus Amateurhänden gesteuert zielgenau zwei Türme und ein etwa 20-30 Meter hohes (auf dem Boden stehendes!) Gebäude trafen, die nebenbei noch drei der wichtigsten Gebäude der westlichen Welt darstellten und darstellen. Zudem stürzte dummerweise noch ein dritter Turm in sich zusammen, obwohl er von keinem Flugzeug getroffen und allenfalls ein paar Stunden von einem sagenhaften Höllenbrand aus der 5. Dimension innerlich aufgefressen wurde, bis er einfach so zusammenplumpste. Als wäre er seit je her aus alten Zeitungen und Vogeldreck zusammen geklebt. So oder ähnlich war es wohl. Purer Zufall, dass in diesem dritten Turm, der zwar sehr wichtig und von sehr geheimen Sachen vollgestopft war, auch sehr viele Dinge lagen, die vielleicht zur Klärung so manch dummer Ereignisse aus ganz anderen Tagen hätten beitragen können. Ein Stichwort dabei klingt so ähnlich wie Enron.
Wie hätte sich der elfte September wohl dargestellt, wenn an jenem rätselbehafteten Tag nur die beiden Zwillinge gefallen wären? Wenn an diesem Tag tatsächlich nur zwei große Kapitalisten-Türme in Flammen aufgegangen und den Weg des allgegenwärtigen Staubes gegangen wären, hätte das sicher ausgereicht um die Welt in Stockstarre zu stürzen. Kein Kratzer in jenem verlassenen und kurz zuvor aufwändig renovierten Pentagongebäudeteil, wo nur ein oder zwei unbekannte Hausmeisterlehrlinge die Fenstersimse abgewischt hatten, als sie von einem dummen Flugzeug überrascht wurden. Kein großes, mysteriöses Loch in einem Acker, das seltsamerweise trotz seiner Abmessungen zum rückstandslosen Aufsaugen eines ganzen Jumbojets und einer winzigkleinen Handvoll flugreisender Passagiere im Stande war. Und auch kein zusammen gebretzeltes Gebäude Sieben, obwohl das ja eigentlich sowieso nicht so wirklich zählt. Das war mehr so eine Art Kollateralschaden. Der ganze Vorfall hätte mit einer Vernichtungseingrenzung auf die Türme irgendwie plausibler einem Schurken aus dem Hinterland zugerechnet werden können. Jedenfalls rein nach logistischen oder organisatorischen Gesichtspunkten. Ganz zu schweigen von der Machbarkeit ein Passagierflugzeug in die leerstehende Flanke eines relativ flachen, fünfeckigen Gebäudes zu fliegen. Ich möchte den Amateurflieger sehen, der das reißt ohne verschiedene andere Dinge wie zum Beispiel Straßenlampen mitzureißen. Dass dort vielleicht ein Flugzeug Abrissbirne spielte, will ich bei dieser Überlegung noch nicht einmal unbedingt bezweifeln (obwohl ich generell dazu neige). Ich bezweifle hier nur mal die Fähigkeit eines menschlichen Piloten ein Passagierflugzeug derart präzise flach über eine Blumenwiese zu steuern.
Irgendwie war es schon wichtig eine "große Sache" draus zu machen. Sonst hätte man niemals so richtig glaubwürdig von einem "Angriff auf Amerika" oder einer "Attacke auf den demokratischen Westen" faseln können. Das repetitive und weitgestreute Element der Inszenierung war schon ganz wertvoll für diese Kampagne, die der Welt eine neue Richtung aufzwängen sollte. Natürlich würde das voraussetzen, dass es diesen Plan schon vor den Anschlägen auf Seiten der westlichen Opferseite gegeben hätte. Einen Plan durch eine "große Sache" ein paar "coole gesellschaftliche Neuerungen" durchzubringen. Der Plan hätte dabei noch nicht einmal von allen mitgetragen werden müssen oder jederman im Westen bekannt sein müssen. Vielleicht in etwa so wie ein öffentlich zugängliches, politisches Programm, das ja auch nicht überall bekannt sein muss. Die Idee von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen "größeren Ausmaßes" und einer Neuorientierung des neuen amerikanischen Jahrhunderts (dem Gegenwärtigen) gab es in der Tat schon lange, sehr lange vor dem Stichtag. Es ist kein Geheimnis, dass die Geldadligen seit vielen Jahrzehnten davon träumen der Welt ihren scheinphilanthropischen Stempel aufzuzwingen. Schon in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sprach ein Warburg-Spross vollmundig von einer Weltregierung, die auch dann kommen würde, wenn niemand sie wollte. Selbstverständlich meinte er damit, dass dies ganz in seinem und dem Sinne aller restlichen Bankiers der Welt wäre. Wie gut kann ein Gedanke sein, der nur den eigenen schmutzigen Zasternutzen verfolgt? So gesehen war der Stichtag also eine ausgesprochen nützliche Sache für die Leute hinter diesen vielfältig ausgesprochenen Ideen. Nur musste man im Fall des ultimativen Terroranschlags der Höllenschrecken alle Urheber dieser durchaus misanthropisch zu bewertenden Ideen vor einer Entlarvung schützen. Und da kommen dann die Sündenböcke ins Spiel. Das Planspiel und dessen Realisierung obliegt natürlich Leuten, die sich mit verdeckten Operationen und der sagen wir mal Handhabung sinnlicher Fremdeindrücke auskennen. Vielleicht war es – so dachte man sich dieser Tage – wichtig, dass auch ein paar Gebäude "von uns" getroffen würden. Die Sündenböcke waren zu dem Zeitpunkt bereits gekauft und ein sehr ausgeklügelter Master-Plan erdacht, der den nahezu unanzweifelbaren Anschein von Unschuldigkeit erwecken würde. Zudem würde die Dimension des Vorfalls jeden Zweifel an der eigenen Schuld nicht nur tilgen, sondern sogar durch gesellschaftliche Werte wie Loyalität, Patriotismus oder auch dem einfachen Anspruch von Seriösität unmöglich machen. Im Laufe der Zeit würde zudem jeder Zweifler im Zug des geforderten Gleichklangs von Schuldzuweisung und Faktenhörigkeit zu einem Aussenstehenden. Und denen braucht man ja seit je her weder das Gehör noch den Glauben zu leihen.
Seit acht Jahren verfolge ich diese seitdem andauernde Komödie. Sie ist nebenbei natürlich nur eine kurze Episode in einer viel größeren Komödie. Und es handelt sich keineswegs um eine Komödie, die jederman Gefallen oder ein zwangloses Lachen abverlangen würde. Ich warte irgendwie darauf, dass sich mal irgend ein seriöser Nachplapperer die richtigen Fragen zu stellen traut. Zum Beispiel die Frage nach der größe der Wahrscheinlichkeit wonach zwei riesige, bombastisch große Türme aus Millionen Tonnen Beton und Stahl, aus Bürostühlen, Büroschränken, Glas, Stromkabeln und Kaffeetassen zu einem seichten Staubhügel zerstäuben können, auf dem dann im hellgelben Licht des dienstagnachmittäglichen Sonnenscheins ein kleiner Perso liegt, rein, unzerknittert und ohne jede Spur von Brandflecken. Oder die Frage, welche die seltsame Zufälligkeit betrifft, mit der an zwei oder mehr terroristisch dominierten News-Network-Tagen zur jeweils gleichen Zeit Zivilschutzübungen abgehalten wurden, die natürlich rein zufälllig auch noch je denselben Inhalt der realen terroristischen Vorfälle zum Thema hatten. So geschehen in New York am 11.09.2001 oder auch in London am 7.07.2005. Am 11. September 2001, dem effektvollsten Plot der vergangenen zehn Jahre, waren ganze Institutionen mit Übungen beschäftigt und vielleicht in den kindlichen Glauben gelegt, dass all das, was sie an jenem Tag mal ein bißchen üben würden, vielleicht irgendwann einmal als cooles TV-Action-Szenario hinter der verkniffenen Totale von Bruce Willis verschwitztem Heldengesicht zu sehen wäre. Aber weit gefehlt. Die Merkwürdigkeit der zufälligen Synchronizität von einfacher Übung und realem Geschehen, scheint irgendwie unterzugehen. Zufälle geschehen offensichtlich gern mal mehrmals hintereinander. Und allein die Geschehnisse im Zusammenhang mit dem Elften Neunten® bieten so viele Zufälligkeiten auf, dass einem glatt noch der Glaube an Physik oder Mathematik abhanden kommen müsste. Zumindest, wenn man mehr auf die hundertfach durchgereichten "Beweise" und Meinungen sogenannter Experten hören wollte.
Stellt dann doch mal jemand die richtige Frage, die nicht in das Bild passt oder nur ansatzweise implizieren könnte, dass die gesamte Geschichte einen anderen Urheber, als den Wüstenprinzen haben könnte, wird entweder auf Stur geschaltet und der Mantel des Schweigens gezückt oder aber man sucht so lange nach "Experten", bis man einen gefunden hat, der einen im Glauben an die offizielle Ansicht unterstützt. Und vor kurzem las ich in einem Artikel gar einen Wortlaut, den man ansonsten nur im Kontext mit dem Juden-Holocaust des dritten Reiches lesen kann. Da war von Menschen die Rede, welche man als "9/11-Leugner" bezeichnete. Ich frage mich wer oder was das sein soll. Die Leute, die eine weit verbreitete Ansicht bezweifeln, sind doch deswegen noch keine Leugner. Aber man kann sie selbstverständlich sehr gut als Leugner bezeichnen, wenn man sie kriminalisieren oder diffamieren, in eine Ecke mit nationalsozialistischem Lumpenpack oder sonstigen Gegensemitisch eingestellten Leutchen oder aber Menschenfeinden ganz allgemein rücken wollte. (Artikel von NZZ-Online vom 13. September 2009 .. 9:24 Uhr) Das ist natürlich mal ganz geschickt und mindestens ebenso fadenscheinig. Ich finde es erstaunlich wie Presse und Medien immer gern ihre Objektivität zugunsten von schneller Publikation, Aktualität oder blanker Polemik aufgeben. Dass die Medien allgemein eigentlich sowieso überwiegend nur noch kurzweiligen Unterhaltungszwecken zu dienen scheinen oder gern mal zu einem anderweitig gehaltlosen Gleichklang neigen, sei mal dahin gestellt. Hetzerei darf meines Erachtens aber ruhig der Geschichte vergangener Diktaturen oder Absolutismen sonstiger Färbung angehörig bleiben. Ein Zeitungsschreiberling braucht das nicht zu versuchen, um dann weiterhin auch noch objektiv gelten zu wollen.
Es können sogar ganz offen Leute des öffentlichen Interesses ans Tageslicht treten und zum Beispiel sagen: "Es ist in Geheimdienstkreisen ein offenes Geheimnis, dass die Anschläge vom 11. September 2001 „mit Unterstützung von CIA und Mossad geplant und durchgeführt” wurden, um Interventionen in Afghanistan und im Irak möglich zu machen. – Francesco Cossiga" Da passiert gar nichts in den Köpfen der Anwesenden von Pressehäusern. Oder falls irgendjemand darin es wagen würde irgendwas Komisches passieren zu lassen, würde er sofort ins Geschäftszimmer befördert. Allerdings nicht unter Zunahme seines Beschäftigungsstatus, der im Gegenteil sogar eher in Frage gestellt wäre. Den oben zitierten Satz darf allerdings jemand sagen, der keinen Chef in diesem Sinne hat. So einer wie der Francesco hier. Naja der kann so was schon mal sagen dürfen. Es ist erstaunlich was einem Bösewicht möglich wird, wenn er auf der richtigen Seite steht und nur genügend Einflussmöglichkeiten besitzt. Wenn man den entscheidenden Leuten den Glauben in die Birne setzt, dass nur Beweise zählen, dann kann man theoretisch und praktisch wirklich alles machen ohne je dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Es ist alles eine Frage der Fähigkeit Hinweise zu seinen Gunsten zu schaffen. Die Leute mit ihrem Glauben an handfeste Fakten sprechen einen schlicht durch ihre träge Geisteshaltung frei, die jegliche Spekulation verneint. Und sei es nur um der Interessen wegen, die sie mit ihrem geliebten Vaterland, ihrem Kulturkreis oder ihrem Job verbinden.
Ich glaube nicht an Gerechtigkeit oder eine unanzweifelbare Auflösung im Zusammenhang mit diesem Verbrechen. Unter Gerechtigkeit verstehe ich dabei die gesetzlich geerdete Verurteilung der Täter und vor allem all jener, die sich im Hintergrund mit diesem Plan befassten. Doch wie sollte man bei irgend einem der beteiligten Menschen den Beweis erbringen, dass er sich mit der Idee befasste? Gülten da nicht all die ebenfalls als Mittäter, die von etwas wussten und wegen ungläubigen Abtuns der Sache untätig blieben? Wie lange sollte dieser Prozess geführt werden? Wie viele Gefängnisse sollte man bauen? Ich denke jeder Versuch dieses Verbrechen zu ahnden ist mindestens so aberwitzig wie das Verbrechen selber. Das wußten die geistigen Väter der Idee. Und sie wußten auch, dass allen nachfolgenden Operationen nur den Wimpel "El Kaida" angehängt werden müssen um die Immunität der Urheber zu gewährleisten. Alle Truther stehen auf verlorenem Posten, da alles was sie jemals erreichen werden eine Abspaltung von der Allgemeinheit sein wird. Wenn sie es lange genug tun, ihre Gemeinschaft wachsen lassen und vielleicht letzten Endes erfolgreich die bislang verkannte Wahrheit zeigen werden, werden die Urheber aber bereits seit langer Zeit den Weg der Türme genommen haben. Deswegen sollte es bei den Bemühungen vielleicht nicht so sehr um Gerechtigkeit oder Vergeltung gehen. Die wird sich den Urhebern auf eine sehr viel effektivere Weise zeigen. Den Wahrheitssuchern sollte es mehr um die Bewußtseinsbildung gehen, wonach man als Mensch niemals blind an eine Vorgabe glauben sollte, wenn man sie nicht selber durchdacht hat. Oder darum, dass man Menschen nicht verurteilen sollte, weil sie etwas denken, dass einem selbst undenkbar erscheint.
