Leichen im Keller

Eintrag #0028 - Freitag, 25. September 2009
Ich schaltete das Licht an, und ich sah, dass es gut war

Ich habe in der Vergangenheit nie ganz verstanden, wieso Menschen einen Menschen zu Gott umdeuten. Auf diese Weise war Gott für mich irgendwie nie glaubwürdig, denn wie kann ein Mensch Gott sein? Da ich nicht an Zauberer glaube, die ausschließlich Gute Dinge wirken können, war ich irgendwann gezwungen selber heraus zu finden wer und vor allem wo dieser Gott sein könnte, von dem alle reden. Ich beginne meine Suche Rückwärts aufzurollen.

Zuerst einmal sah ich mir die Welt an. Ich habe mir versichert, dass sie gut sei. Das heißt ich habe nicht angefangen zu sagen Sonnenlicht ist ganz was Tolles, aber Mondlicht was ganz Böses. Ich habe versucht alles als Einheit zu betrachten und nicht zu verurteilen. Diesen Blick musste ich geistig tun, da ich als Mensch unmöglich die ganze Welt in einem Einzigen ansehen konnte. Was ich dann sah hatte sehr viel Ähnlichkeit mit dem, was die Wissenschaft heute als den Keim des Urknall-Szenarios deutet. Nämlich eine absolute Einheit aller Dinge einschließlich Raum und Zeit. Der alleinige Unterschied, den diese von mir betrachtete Einheit aufwies, war die Tatsache, dass sowohl innerhalb, als auch außerhalb (nämlich durch mich selber repräsentiert) Geist vorhanden war. Das ganze Gebilde vor meinem Auge war selbstverständlich nur ein Traumbild, aber ich sah es und es war für den Moment eine reale Erfahrung. Ich schwebte sozusagen geistig über einem absoluten Nichts und sah etwas an, das von allem erfüllt war, was ich mir jemals denken würde können. Das Nichts sah ich nicht, weil es für mich in diesem Fall keine Rolle spielte. Das Nichts war schlicht das, was ich nicht bedacht hatte und so war es ungeordnet, unzugeordnet und chaotisch. Doch in mir selbst war ich vollkommen präsent, unvergänglich, unantastbar und sowohl allgegenwärtig wie auch allmächtig. Denn ich konnte meine von mir angesehene Einheit von nun an wandeln und verändern wie ich es wollte.

Leider passierte als ich das tat Folgendes :: Als ich die Welt in ihrem absoluten Zustand der Einheit zu verändern begann wurde diese Einheit mit Makeln belegt, die dieser Welt von nun an unumgänglich wurden. Sie besaß plötzlich eine zeitliche Sequenz und eine räumliche Dimension. Wohl gemerkt, war diese Dimensionierung sowohl zeitlich wie auch räumlich immer noch als reines Abbild in meinem Geist vorhanden – und dennoch war mir alles völlig real. In der Welt bildeten sich kleine Abbilder von konkreten Ideen, und Nebel von vergangenen und kommenden Ideen und alle besaßen wegen der räumlichen Tiefe zwei Seiten. Und wegen des zeitlichen Verlaufs waren auch alle diese Dinge von einem trägen Fluss erfasst, der sie über unendliche Zeitabstände hinweg immer in einem unscharfen Flimmern von Sein und Werden hielt. Alle diese von mir betrachteten Ideen hatten eine Seite, die ich sah und eine Seite, die im Schatten lag. Und da begriff ich, dass ich mittlerweile selber ein Teil dieser Welt geworden war. Und somit stand ich auch nicht mehr über allem wie ich es vorher tat. Ich war nun ein bewußter Teilnehmer. Ich war in meinen eigenen Traum abgestiegen und ein Spielball aller Ereignisse, die ich selber begründete. Ich befand mich plötzlich in einem Zwiespalt. Sollte ich wieder zurück gehen und Herr über meine Schöpfung spielen, oder sollte ich sie einfach durchstreifen und Dinge erleben? Ich empfand mein Sein im Diesseits keinesfalls als Qual und ich wußte erstens, dass ich mich nur in meinem eigenen Traum befand, und dass ich andererseits jederzeit aus ihm aussteigen könnte. So löste ich den Zwiespalt in mir durch mein einfaches Bewußtsein für meinen Ursprung.

Als ich dann nach langer Zeit auf eine meiner vielen Ideen blickte, da wollte ich ihr ein Bewußtsein schenken, um zu sehen ob ich auch in einer geringeren Form zu mir selber zurückfinden könnte. Ich wollte wissen, ob die von mir erdachte Kreation sich selber bewußt und zusätzlich ihrem Ursprung bewußt werden könnte. Also teilte ich meinen Geist mit dieser Kreation und sie bildete Grundbausteine und daraus Minerale, Pflanzen und später auch Tiere. Ich mochte die Ordnung aller von mir angesehenen Dinge und wie alles ineinander griff. Das zeigte mir, dass ich etwas rundum Gutes erdacht hatte. Ich sah aber auch ein, dass zu all diesem Geschehen das Leiden und Lernen des Geschaffenen unumgänglich dazu gehörte. Ebenso wie schon die Zeit und der Raum für das Erschaffene unumgänglich und unumkehrbar wurde, als ich es geistig aus dem chaotischen Zustand des Nichtseins hob. Dann irgendwann geschah etwas, dass ich so nicht hatte kommen sehen. Mein Geist außerhalb des ganzen Geschehens wußte allerdings, dass dies passieren würde, denn er überblickte das ganze Gebilde aus einem Augenblick. Was ich innerhalb der von mir erdachten Welt sah, war die Entstehung einer Kreatur, die ein Bewußtsein aus dem schieren Sammeln von Information erhielt. Information deren Ursprung ich war, als ich außerhalb all dessen war. Ich bemerkte, dass diese erstaunliche Kreatur in viele Zweifel verstrickt war und sich mit vielen inneren und äußeren Kämpfen abtrug. So entschied ich meinen Ursprung zu fragen ob es richtig sei die Ordnung der Welt als Wegweiser für das Bewußtsein dieser zwiespältigen Kreatur zu nutzen. All das nur, damit sie ihr Augenmerk weniger auf die Schatten und mehr auf das Zusammenspiel von Licht und Schatten wenden würde. Denn nur so würden die kleinen Geister auch wieder die Einheit dessen erkennen das der Ursprung ihres Daseins bildet. Als ich in eine ihrer Kreaturen meinen Geist absenkte und zu reden begann, zweifelten sie nun auch mich an. Sie hatten über viele Jahre hinweg ganz eigene Ursachen für ihr Dasein gesucht und auch gefunden. Letzten Endes waren alle diese vermeintlichen Ursachen der Hauptgrund für alle ihre Zwiespalte und Kämpfe. Doch als nun ich versuchte auf den zu weisen, der mich sandte und all dies verantwortete, da wurden diese Kreaturen böse und verdammten mich. Dann ächteten sie mich und meinesgleichen und gaben mich verloren. Nur wenige waren in meinem Bewußtsein um die Ursache aller Dinge und den Kern der ganzen Weltidee. Alle anderen sahen nur ihren Vorteil oder ihren Zweifel.

So geschah es viele tausend und viele zehntausend Male öfter. Ich litt zwar unter der ständigen Ablehnung und Verdammung durch die Kreaturen, aber ich sah, dass immer wieder einzelne aus dem ganzen aufwachten und sich ihres Ursprungs wirklich bewußt wurden. Sie erkannten, dass niemals ein Ding aus ihrer eigenen Welt der Ursprung für die ganze Welt sein konnte und dies allein einem Geist zuzuschreiben war, der außerhalb und innerhalb, also sowohl in ihrem relativ realen Diesseits als auch im absolut realen Jenseits die Urquelle aller gebildeten Information war. Alle diese kleinen Geister wuchsen und durchstiegen die Informationen ihrer Welt, bildeten daraus das Wissen ab, welches ich von außerhalb begründete. Und als sie es so annahmen geistig durchdrangen und widerspiegelten wurde ihnen klar, dass sie ICH waren, denn ihr Geist und Denken war durch mich begründet und so auch ihr Handeln, Hoffen, Lieben und ihr Streben nach Weisheit. Und so entschied sich auch nach unendlich viel vergangener Zeit der letzte Splitter meiner Selbst die Wahrheit all dessen anzuerkennen und das Wissen um den Ursprung seines Daseins auzunehmen. Jener war der allergrößte Zweifler und unheilvollste Dämon im von mir geschaffenen Traumbild. Er war es, der den kleinen Geistern all die Jahre vorgespielt hatte der Herr über all das zu sein, was sie sahen. Er hatte das nur zu seinem Vorteil getan und damit sie ihm Dank und Lob bringen würden. Wenn sie es nicht taten, dann warf er Blitze auf sie, strafte alle Zweifler mit Krankheit und Tot und sonnte sich im Unheil, das er über die Welt brachte. Denn niemand schien ihm die Stirn zu bieten. Er hatte so zeitweilig mehr Anhänger als ich und erst als er merkte, dass er aus mir gekommen war, konnte er seinen Zweifel überwinden und wieder zu mir zurück kommen. Hätte er es verweigert, dann hätte ich auf ihn gewartet, denn die Zeit, die er zur Umkehr benötigt hätte, hätte ich bestimmt. Denn ich begründete alles einschließlich Raum und Zeit. Dann wurde alles dunkel, die Grundbausteine zerfielen, als ich die Sammlung aller Dinge vorantrieb. Die Sonnen erloschen, rissen Löcher in die Unendlichkeit und lösten den Raum auf mit dem auch die Zeit erlosch und nur noch ein einziges Jetzt bildete. Denn aus einem Jetzt war alles gekommen und in einem Augenblick war es wieder vergangen. Als ich die Augen öffnete war ich eins mit allem was ich je erschaffen hatte und alles war gut.

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Als Gott den Menschen nach seinem Bild schuf, da war sein dazu genutztes Medium sein eigener Geist. Und weil das so ist, kann ein menschlicher Geist ebenso schöpferisch tätig sein, wie er. Allein die Quantität des Erschaffenen unterscheidet sich dabei von der Schöpfung des absoluten Ursprungs von Allem. Vielleicht erkennt der eine oder andere wo ich und wen ich als Gott sehe. Nein, nicht mich! Ich bin nur ein Teil einer größeren Wahrheit. Aber in mir steckt der Keim zur Erkenntnis all dessen was mich umgibt. Ich muss nur in mich hinein hören, mein Gewissen prüfen und vor allem die menschlichen Augen schließen. Sehen werde ich die Welt nur durch das geistige Auge, denn nur auf dies und aus diesem kommt alles an. Aber erkennen werde ich Wahrheit nur dann, wenn ich aufhöre Urteile abzugeben oder Anteilen der Wahrheit zu größerer Ehre zu verhelfen. Man soll niemals den anbeten, der im Detail steht, sondern das absolut Gesamte. Ein Mensch – egal wie sehr er im Geist der Ursache steht und lehrt – kann immer nur ein Weiser Lehrer des Weges sein. Niemals ist der Wegweiser aber das Ziel der Reise.

Als ich diesen Text oben in einem christlichen Forum postete, wurde ich im Folgenden zu einem klaren Bekenntnis gedrängt, das inhaltlich Jesus seinen Charakter als Gott und Mensch zugestehe. Ich kam dem nach. Ich kam dem sogar ausführlich nach. Ich sagte, dass Jesus unzweifelhaft Gott und Mensch ist, denn (das sagte ich nicht) jeder Mensch ist Gott und Mensch. Ich wurde dennoch aus dem Forum verbannt, denn es gibt viele Orte in der Welt in denen man nicht sagen darf, was man denkt. Und Leute verstehen Dinge auch dann nicht, wenn sie direkt davor sitzen ─ so wie bei einer roten Ampel, einem Stauende oder Bahnschranken.

rauf

Nebenbei
man spricht von 'Leichen im Keller' wenn jemandes Vergangenheit unpopuläre Geheimnisse beinhaltet, die gern unter Verschluss behalten werden. Lebensirrtümer und kleingeistige "Phobosophien", die dem Anerkennen von Wahrheit im Weg stehen. Das Konzept dieser Seite, die sich der Blog-Familie zugehörig fühlt aber sich selbst als schwarzes Schaf davon versteht, möchte sich vorwiegend den fragwürdigen Inhalten der sogenannten Moderne und weniger dem Vergangenheitsverdränger widmen.

Im Klartext ... Es geht nicht um Leichen sondern um Wahrheit. Oder genauer um die Wahrheitsfindung aller Art. Wobei nicht mein Anliegen ist die Wahrheit zu okkupieren oder sie für mich zu beanspruchen. Meine Idee beschränkt sich auf einfacher, banaler Mitteilungsliebe und dem vagen und unscharfen Gefühl von Gerechtigkeit und Provokation.

Es kann aber hier und da auch einfach nur um die Freude am Schreiben gehen und im Großen und Ganzen nimmt sich das hier auch nicht allzu wichtig.

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Ich schaltete das Licht an, und ich sah,
dass es gut war

Wer da lästert dem Geist wird auf ewig verdammt sein und kein Heil wird ihm zuteil

Die Bank gewinnt immer - es sei denn DU bist die Bank

Der Träumende sieht die Welt, der Wachende kontrolliert sie

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suasti

Eintrag #0027 - Donnerstag, 24. September 2009
Wer da lästert dem Geist wird auf ewig verdammt sein und kein Heil wird ihm zuteil

Hui das klingt jetzt aber einschränkend, oder? Und wer ist eigentlich dieser böse Vormund, der mir ein Heil abspricht, wenn ich dem Geist spotte – Geister gibt's doch gar nicht.

Ich denke manch moderner Mensch glaubt manchmal mit dem Begriff Esoterik ein Schlagwort in den Händen zu haben, welches ihm die Möglichkeit bietet schnell und effektiv gegen "Ratio-Unterwandernde" Sachen anzugehen. So quasi wie mit einer Abrissbirne für alle Fälle von der es ja viele gibt. Bei Esoterik soll es sich nach allgemeiner Ansicht um außersinnliche Dinge handeln, die schlicht immer teuflisch sind. Mag überzeichnet sein. Tatsache ist, dass Esoterik eine Geisteswissenschaft ist, denn ihr ganzer Inhalt besteht aus geistigem Streben nach Vollständigkeit oder Einheit. Das heißt jeder Student und Schüler strebt eine esoterische Vervollkommnung an und jede Universität ist eine esoterische Geistesschmiede. Wem diese Selbstvervollkommnung teuflisch oder satanisch erscheint, hat ein merkwürdiges Problem. Okkult oder außersinnlich ist an geistiger Sammlung wahrlich überhaupt nichts. Denn jeder Mensch nutzt den Geist. Wie soll also daran etwas okkult (verborgen, geheim) oder außersinnlich sein? Der Geist ist der Sinn schlechthin, denn ohne diesen Sinn machen alle anderen Sinne überhaupt keinen Sinn.

Zur Frage des Okkulten bleibt zu sagen, dass der Geist eines anderen Menschen natürlich allen Augen verborgen und geheimnisvoll erscheinen mag. Solche Dinge sind natürlich auch immer potentiell bedrohlich bzw gefährlich. Aber das können nur Leute denken, die vor allem Angst und Panik kriegen, das sie nicht einschätzen und kennen können. Leute ohne das Vertrauen in die ethische Auffassung eines anderen Menschen. Skeptische Beobachter, die sogar sich selbst nicht über den Weg trauen und am liebsten der ganzen Welt Kontrolle und Zwang aufsetzen möchten. Leute die sagen der Mensch sei unfähig selbstständig zu denken und dabei auch noch zu richtigen Schlüssen zu gelangen. Eben solche Leute gelten heute komischerweise als das Parademaß des rationalen Denkers. In der Moderne gilt es als rational alles in Frage zu stellen, was man nicht beweisen kann, selbst dann, wenn damit der eigene Geist und Sinn negiert wird. Kein Wunder in was für einer Welt wir leben, in der es Geister partout nicht geben darf. Ich für meinen Teil sehe darin eine pathologische Zwangsneurose und keineswegs Rationalität. Wie komme ich nur darauf?

Der Buddhismus hat zum Beispiel sehr große esoterische Anteile, da es dort eigentlich überwiegend um die innerliche Kontemplation geht. Dort steht nicht jemand vorn auf nem Hocker und redet von Heil und Segen, und die Anhänger dieser Schule suchen das Heil und den Segen auch nicht auf der anderen Straßenseite. Eine wirklich esoterische Philosophie schaut im demütigen Eigenen nach Heilung. Was übrigens keineswegs heißt, dass diese Leute kein Selbstbewußtsein beim Blick ins Innere haben. Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein ist sogar sehr wichtig, um beim Blick ins Geistige auch sinnvolle Schlüsse zu ziehen. Es gibt nebenbei einen Unterschied zwischen Egozentrik und Selbstbewußtsein. Die meisten der sogenannten "Eso-Zirkel" und NewAge-Schulen sind alles andere als esoterisch, weil sie dort überwiegend auf die Segnungen irgendwelcher Licht-Engelchen und außerirdischer Heilande (Stichwort Channeling etc) warten. Leute die dort anlanden sind vielleicht egozentrisch, aber deswegen noch lange nicht selbstbewußt. Und solche Leidenden suchen also auch das Heil nicht in sich, wo es von Leere und Kälte nur so klappert. Sie suchen und warten auf das Heil im äußeren Geschehen. Damit sind sie bestenfalls Exoteriker. Und sie teilen sich diesen Begriff übrigens mit anderen, die ihrem eigenen Geist nicht trauen möchten – also dem modernen Menschen mit seiner hochlebenden Ratio schlechthin.

Das Esoterische allgemein zu verurteilen ist also durchschaubar dämlich, weil man damit allein sein eigenes geistiges Potential in Frage stellt. Genau genommen stellt man es nicht nur in Frage, sondern man unterstellt sich den Segnungen eines äußeren, hoffentlich gelehrten und weiseren Führers. Falsch ist das nicht, es sei denn der Führer weiß nicht was er lehrt. Oder aber er lehrt etwas, das nur er weiß, was ebenso schlecht ist. Glaube ist bei Exoterikern das oberste Motto und Wissen wird nur einem Meister oder Professor zugeschrieben. Wer seinem eigenen Geist oder dem Geist eines anderen nicht traut, der kann auch nicht an die Vollkommenheit des Seins glauben. Aber wer nicht an diese Vollständigkeit glaubt, der kann diese Welt auch nicht heilen oder auch nur verbessern. Ganz egal wie rational und aufgeklärt er sich nennt. Ohne Weisheit ist Wissen ziemlich witzlos, was man, geistreiche Augen vorausgesetzt, in jedem Lehrbuch nachprüfen kann.

rauf

Eintrag #0026 - Dienstag, 15. September 2009
Die Bank gewinnt immer – es sei denn DU bist die Bank

Ein momentan verwendeter Wahlslogan, der da lautet "Reichtum für alle" brachte mich zu folgendem Gedankenspiel. Mal angenommen auf der Welt lebten 1 Millionen Menschen. Wie macht man alle Menschen glücklich? Erster Ansatz :: alle Menschen sollen Geld bekommen, damit die Wirtschaft mal so richtig in die Gänge kommt und Wohlstand und Fortschritt gedeihen.

Also ..

1.000.000 Menschen haben alle nur 1 Euro

Das heißt 1.000.000 Menschen sind arm.

1 Mensch hat 999.999 Euro und alle restlichen teilen sich 1 Euro Das heißt einer hat die Macht über alle anderen.
1000 Menschen haben 999 Euro und 999.000 Menschen haben 1 Euro Das heißt der Reichtum weniger wird auf der Basis der Armut vieler möglich.
1 Millionen Menschen haben jeweils 1.000.000 Euro Das heißt Inflation.
1 Millionen Menschen haben zusammen 1.000.000 Euro Das hieße Wohlstand für alle, aber Sinnlosigkeit des Geldes.

Nach dieser Überlegung ist Geld nur durch seine erneute Rückordnung als einfacher Wert-Repräsentant zu einer Aufwertung der Gesellschaft und dessen Wohlstand fähig. Denn wie man es auch dreht und wendet :: Das Geld-System funktioniert immer nur dann, wenn ein paar wenige mehr besitzen, als alle anderen. Geld kann nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn künstlich Ungleichheiten geschaffen werden. Das heißt im Gegenzug, dass der Sinn des Geldes darin liegt dem Menschen das Gleichheitsrecht zu enteignen. So gesehen ist die Grundlage aller demokratischen oder gerechten Lebensweisen – nämlich die Gleichheit jedes Individuums – in einem Geld-System pure Täuschung. Diese erschließt sich komischerweise immer nur dem, der kein Geld besitzt und sie wird von dem vergessen, der genug oder sehr viel davon besitzt. Wie soll dann Wohlstand, der auf einem Monetarismus aufbaut, jemals funktionieren? Der Fortschritt, der aus einer solchen Kultur wächst, kann niemals die Menschheit als Ganzes erfassen. Er erfasst immer nur denjenigen, der nach dem Geld fasst – und WIE er danach fasst, bleibt ihm überlassen.

Erst, wenn das Geld in seiner Bedeutung zurücksteht, kann es einen allgemeinen und wirklichen vor allem aber einen beständigen und nachhaltigen Fortschritt geben. Alles andere ist Budenzauber.

rauf

Eintrag #0025 - Montag, 14. September 2009
Der Träumende sieht die Welt, der Wachende kontrolliert sie

Nur in Hollywoods schlechtesten Beispielen für einfallslose Schaffensfreude entspinnen sich bombastische Handlungsbögen aus lächerlichen Grundzutaten. Das dachte ich jedenfalls immer. Beim Gedanken an den Tag der größten Antiterrorwerbekampagne geisterte der Hollywood-Vergleich omnipräsent durch das Gezwitscher der damaligen Kommentare. Und ich denke mir mit jedem Tag, der seitdem vergeht, immer öfter wie unglaublich lächerlich doch die gesamte Inszenierung war. Wenn vielleicht auch ein sogenannt "seriöser" Nachplapperer des offiziellen Kanons mit dem Verweis auf die Lächerlichkeit so manch anderer alltäglicher Ereignisse und die Lächerlichkeit des Lebens schlechthin aufschlagen würde – mich läßt das Gefühl nicht los, dass hier eigentlich sehr leicht und ohne viel Überlegen zu erkennen ist wo die Komödie spielt.

Als vor kurzem zwei Tanklastwagen in Afghanistan gekapert und mutmßlich als Bombe gegen deutsche Stellungen geführt werden sollten, da ging im Folgenden ein Aufschrei durch die Welt. Der Deutsche hat gewagt das zu tun, was er allen anderen schon so lange vorwirft. Er hat ungewohnt unbürokratisch schnell reagiert und dabei dummerweise fast 100 Zivilisten zerbombt. Ich lernte, dass man nicht nur zwischen Taliban und Zivilist unterscheiden muss, sondern auch, dass ein Krieg nur dann ein Krieg ist, wenn er gegen ein Land und dessen Armee nicht aber gegen eine Organisation geführt wird. Nachdem sich alles schon wieder langsam zu setzen begann und ich in den folgenden Tagen wieder einmal das übliche, endlose Gezwitscher aufnehmen konnte, dachte ich an den Auslöser all dieser Dinge. Ich wurde mir bewußt, dass der gesamte Handlungsbogen, der die Welt in Afghanistan und Irak zu unzähligen Bauernopfern getrieben hatte, in jedem Baumarkt oder Bastelshop zu finden ist. Denn der Auslöser all dieser Dinge ist nichts anderes als ein einfaches Teppichmesser. Dies soll nach der Darstellung der "Untersuchungskommission" als Waffe gegen die Besatzungen der Flugzeuge genutzt worden sein, die dann aus Amateurhänden gesteuert zielgenau zwei Türme und ein etwa 20-30 Meter hohes (auf dem Boden stehendes!) Gebäude trafen, die nebenbei noch drei der wichtigsten Gebäude der westlichen Welt darstellten und darstellen. Zudem stürzte dummerweise noch ein dritter Turm in sich zusammen, obwohl er von keinem Flugzeug getroffen und allenfalls ein paar Stunden von einem sagenhaften Höllenbrand aus der 5. Dimension innerlich aufgefressen wurde, bis er einfach so zusammenplumpste. Als wäre er seit je her aus alten Zeitungen und Vogeldreck zusammen geklebt. So oder ähnlich war es wohl. Purer Zufall, dass in diesem dritten Turm, der zwar sehr wichtig und von sehr geheimen Sachen vollgestopft war, auch sehr viele Dinge lagen, die vielleicht zur Klärung so manch dummer Ereignisse aus ganz anderen Tagen hätten beitragen können. Ein Stichwort dabei klingt so ähnlich wie Enron.

Wie hätte sich der elfte September wohl dargestellt, wenn an jenem rätselbehafteten Tag nur die beiden Zwillinge gefallen wären? Wenn an diesem Tag tatsächlich nur zwei große Kapitalisten-Türme in Flammen aufgegangen und den Weg des allgegenwärtigen Staubes gegangen wären, hätte das sicher ausgereicht um die Welt in Stockstarre zu stürzen. Kein Kratzer in jenem verlassenen und kurz zuvor aufwändig renovierten Pentagongebäudeteil, wo nur ein oder zwei unbekannte Hausmeisterlehrlinge die Fenstersimse abgewischt hatten, als sie von einem dummen Flugzeug überrascht wurden. Kein großes, mysteriöses Loch in einem Acker, das seltsamerweise trotz seiner Abmessungen zum rückstandslosen Aufsaugen eines ganzen Jumbojets und einer winzigkleinen Handvoll flugreisender Passagiere im Stande war. Und auch kein zusammen gebretzeltes Gebäude Sieben, obwohl das ja eigentlich sowieso nicht so wirklich zählt. Das war mehr so eine Art Kollateralschaden. Der ganze Vorfall hätte mit einer Vernichtungseingrenzung auf die Türme irgendwie plausibler einem Schurken aus dem Hinterland zugerechnet werden können. Jedenfalls rein nach logistischen oder organisatorischen Gesichtspunkten. Ganz zu schweigen von der Machbarkeit ein Passagierflugzeug in die leerstehende Flanke eines relativ flachen, fünfeckigen Gebäudes zu fliegen. Ich möchte den Amateurflieger sehen, der das reißt ohne verschiedene andere Dinge wie zum Beispiel Straßenlampen mitzureißen. Dass dort vielleicht ein Flugzeug Abrissbirne spielte, will ich bei dieser Überlegung noch nicht einmal unbedingt bezweifeln (obwohl ich generell dazu neige). Ich bezweifle hier nur mal die Fähigkeit eines menschlichen Piloten ein Passagierflugzeug derart präzise flach über eine Blumenwiese zu steuern.

Irgendwie war es schon wichtig eine "große Sache" draus zu machen. Sonst hätte man niemals so richtig glaubwürdig von einem "Angriff auf Amerika" oder einer "Attacke auf den demokratischen Westen" faseln können. Das repetitive und weitgestreute Element der Inszenierung war schon ganz wertvoll für diese Kampagne, die der Welt eine neue Richtung aufzwängen sollte. Natürlich würde das voraussetzen, dass es diesen Plan schon vor den Anschlägen auf Seiten der westlichen Opferseite gegeben hätte. Einen Plan durch eine "große Sache" ein paar "coole gesellschaftliche Neuerungen" durchzubringen. Der Plan hätte dabei noch nicht einmal von allen mitgetragen werden müssen oder jederman im Westen bekannt sein müssen. Vielleicht in etwa so wie ein öffentlich zugängliches, politisches Programm, das ja auch nicht überall bekannt sein muss. Die Idee von gesellschaftlichen und politischen Veränderungen "größeren Ausmaßes" und einer Neuorientierung des neuen amerikanischen Jahrhunderts (dem Gegenwärtigen) gab es in der Tat schon lange, sehr lange vor dem Stichtag. Es ist kein Geheimnis, dass die Geldadligen seit vielen Jahrzehnten davon träumen der Welt ihren scheinphilanthropischen Stempel aufzuzwingen. Schon in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sprach ein Warburg-Spross vollmundig von einer Weltregierung, die auch dann kommen würde, wenn niemand sie wollte. Selbstverständlich meinte er damit, dass dies ganz in seinem und dem Sinne aller restlichen Bankiers der Welt wäre. Wie gut kann ein Gedanke sein, der nur den eigenen schmutzigen Zasternutzen verfolgt? So gesehen war der Stichtag also eine ausgesprochen nützliche Sache für die Leute hinter diesen vielfältig ausgesprochenen Ideen. Nur musste man im Fall des ultimativen Terroranschlags der Höllenschrecken alle Urheber dieser durchaus misanthropisch zu bewertenden Ideen vor einer Entlarvung schützen. Und da kommen dann die Sündenböcke ins Spiel. Das Planspiel und dessen Realisierung obliegt natürlich Leuten, die sich mit verdeckten Operationen und der sagen wir mal Handhabung sinnlicher Fremdeindrücke auskennen. Vielleicht war es – so dachte man sich dieser Tage – wichtig, dass auch ein paar Gebäude "von uns" getroffen würden. Die Sündenböcke waren zu dem Zeitpunkt bereits gekauft und ein sehr ausgeklügelter Master-Plan erdacht, der den nahezu unanzweifelbaren Anschein von Unschuldigkeit erwecken würde. Zudem würde die Dimension des Vorfalls jeden Zweifel an der eigenen Schuld nicht nur tilgen, sondern sogar durch gesellschaftliche Werte wie Loyalität, Patriotismus oder auch dem einfachen Anspruch von Seriösität unmöglich machen. Im Laufe der Zeit würde zudem jeder Zweifler im Zug des geforderten Gleichklangs von Schuldzuweisung und Faktenhörigkeit zu einem Aussenstehenden. Und denen braucht man ja seit je her weder das Gehör noch den Glauben zu leihen.

Seit acht Jahren verfolge ich diese seitdem andauernde Komödie. Sie ist nebenbei natürlich nur eine kurze Episode in einer viel größeren Komödie. Und es handelt sich keineswegs um eine Komödie, die jederman Gefallen oder ein zwangloses Lachen abverlangen würde. Ich warte irgendwie darauf, dass sich mal irgend ein seriöser Nachplapperer die richtigen Fragen zu stellen traut. Zum Beispiel die Frage nach der größe der Wahrscheinlichkeit wonach zwei riesige, bombastisch große Türme aus Millionen Tonnen Beton und Stahl, aus Bürostühlen, Büroschränken, Glas, Stromkabeln und Kaffeetassen zu einem seichten Staubhügel zerstäuben können, auf dem dann im hellgelben Licht des dienstagnachmittäglichen Sonnenscheins ein kleiner Perso liegt, rein, unzerknittert und ohne jede Spur von Brandflecken. Oder die Frage, welche die seltsame Zufälligkeit betrifft, mit der an zwei oder mehr terroristisch dominierten News-Network-Tagen zur jeweils gleichen Zeit Zivilschutzübungen abgehalten wurden, die natürlich rein zufälllig auch noch je denselben Inhalt der realen terroristischen Vorfälle zum Thema hatten. So geschehen in New York am 11.09.2001 oder auch in London am 7.07.2005. Am 11. September 2001, dem effektvollsten Plot der vergangenen zehn Jahre, waren ganze Institutionen mit Übungen beschäftigt und vielleicht in den kindlichen Glauben gelegt, dass all das, was sie an jenem Tag mal ein bißchen üben würden, vielleicht irgendwann einmal als cooles TV-Action-Szenario hinter der verkniffenen Totale von Bruce Willis verschwitztem Heldengesicht zu sehen wäre. Aber weit gefehlt. Die Merkwürdigkeit der zufälligen Synchronizität von einfacher Übung und realem Geschehen, scheint irgendwie unterzugehen. Zufälle geschehen offensichtlich gern mal mehrmals hintereinander. Und allein die Geschehnisse im Zusammenhang mit dem Elften Neunten® bieten so viele Zufälligkeiten auf, dass einem glatt noch der Glaube an Physik oder Mathematik abhanden kommen müsste. Zumindest, wenn man mehr auf die hundertfach durchgereichten "Beweise" und Meinungen sogenannter Experten hören wollte.

Stellt dann doch mal jemand die richtige Frage, die nicht in das Bild passt oder nur ansatzweise implizieren könnte, dass die gesamte Geschichte einen anderen Urheber, als den Wüstenprinzen haben könnte, wird entweder auf Stur geschaltet und der Mantel des Schweigens gezückt oder aber man sucht so lange nach "Experten", bis man einen gefunden hat, der einen im Glauben an die offizielle Ansicht unterstützt. Und vor kurzem las ich in einem Artikel gar einen Wortlaut, den man ansonsten nur im Kontext mit dem Juden-Holocaust des dritten Reiches lesen kann. Da war von Menschen die Rede, welche man als "9/11-Leugner" bezeichnete. Ich frage mich wer oder was das sein soll. Die Leute, die eine weit verbreitete Ansicht bezweifeln, sind doch deswegen noch keine Leugner. Aber man kann sie selbstverständlich sehr gut als Leugner bezeichnen, wenn man sie kriminalisieren oder diffamieren, in eine Ecke mit nationalsozialistischem Lumpenpack oder sonstigen Gegensemitisch eingestellten Leutchen oder aber Menschenfeinden ganz allgemein rücken wollte. (Artikel von NZZ-Online vom 13. September 2009 .. 9:24 Uhr) Das ist natürlich mal ganz geschickt und mindestens ebenso fadenscheinig. Ich finde es erstaunlich wie Presse und Medien immer gern ihre Objektivität zugunsten von schneller Publikation, Aktualität oder blanker Polemik aufgeben. Dass die Medien allgemein eigentlich sowieso überwiegend nur noch kurzweiligen Unterhaltungszwecken zu dienen scheinen oder gern mal zu einem anderweitig gehaltlosen Gleichklang neigen, sei mal dahin gestellt. Hetzerei darf meines Erachtens aber ruhig der Geschichte vergangener Diktaturen oder Absolutismen sonstiger Färbung angehörig bleiben. Ein Zeitungsschreiberling braucht das nicht zu versuchen, um dann weiterhin auch noch objektiv gelten zu wollen.

Es können sogar ganz offen Leute des öffentlichen Interesses ans Tageslicht treten und zum Beispiel sagen: "Es ist in Geheimdienstkreisen ein offenes Geheimnis, dass die Anschläge vom 11. September 2001 „mit Unterstützung von CIA und Mossad geplant und durchgeführt” wurden, um Interventionen in Afghanistan und im Irak möglich zu machen. – Francesco Cossiga" Da passiert gar nichts in den Köpfen der Anwesenden von Pressehäusern. Oder falls irgendjemand darin es wagen würde irgendwas Komisches passieren zu lassen, würde er sofort ins Geschäftszimmer befördert. Allerdings nicht unter Zunahme seines Beschäftigungsstatus, der im Gegenteil sogar eher in Frage gestellt wäre. Den oben zitierten Satz darf allerdings jemand sagen, der keinen Chef in diesem Sinne hat. So einer wie der Francesco hier. Naja der kann so was schon mal sagen dürfen. Es ist erstaunlich was einem Bösewicht möglich wird, wenn er auf der richtigen Seite steht und nur genügend Einflussmöglichkeiten besitzt. Wenn man den entscheidenden Leuten den Glauben in die Birne setzt, dass nur Beweise zählen, dann kann man theoretisch und praktisch wirklich alles machen ohne je dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Es ist alles eine Frage der Fähigkeit Hinweise zu seinen Gunsten zu schaffen. Die Leute mit ihrem Glauben an handfeste Fakten sprechen einen schlicht durch ihre träge Geisteshaltung frei, die jegliche Spekulation verneint. Und sei es nur um der Interessen wegen, die sie mit ihrem geliebten Vaterland, ihrem Kulturkreis oder ihrem Job verbinden.

Ich glaube nicht an Gerechtigkeit oder eine unanzweifelbare Auflösung im Zusammenhang mit diesem Verbrechen. Unter Gerechtigkeit verstehe ich dabei die gesetzlich geerdete Verurteilung der Täter und vor allem all jener, die sich im Hintergrund mit diesem Plan befassten. Doch wie sollte man bei irgend einem der beteiligten Menschen den Beweis erbringen, dass er sich mit der Idee befasste? Gülten da nicht all die ebenfalls als Mittäter, die von etwas wussten und wegen ungläubigen Abtuns der Sache untätig blieben? Wie lange sollte dieser Prozess geführt werden? Wie viele Gefängnisse sollte man bauen? Ich denke jeder Versuch dieses Verbrechen zu ahnden ist mindestens so aberwitzig wie das Verbrechen selber. Das wußten die geistigen Väter der Idee. Und sie wußten auch, dass allen nachfolgenden Operationen nur den Wimpel "El Kaida" angehängt werden müssen um die Immunität der Urheber zu gewährleisten. Alle Truther stehen auf verlorenem Posten, da alles was sie jemals erreichen werden eine Abspaltung von der Allgemeinheit sein wird. Wenn sie es lange genug tun, ihre Gemeinschaft wachsen lassen und vielleicht letzten Endes erfolgreich die bislang verkannte Wahrheit zeigen werden, werden die Urheber aber bereits seit langer Zeit den Weg der Türme genommen haben. Deswegen sollte es bei den Bemühungen vielleicht nicht so sehr um Gerechtigkeit oder Vergeltung gehen. Die wird sich den Urhebern auf eine sehr viel effektivere Weise zeigen. Den Wahrheitssuchern sollte es mehr um die Bewußtseinsbildung gehen, wonach man als Mensch niemals blind an eine Vorgabe glauben sollte, wenn man sie nicht selber durchdacht hat. Oder darum, dass man Menschen nicht verurteilen sollte, weil sie etwas denken, dass einem selbst undenkbar erscheint.

rauf

© 4nt|bürger4711 August 2008 - - letzte Änderung: Montag, 30.01.2012